Kammermusikkonzerte
Unverkrampfte Pfiffigkeit
„...Benjamin Grütter wurde auf seinem in allen Lagen wunderbar ausgeglichen klingenden Instrument mit großer Klangintensität dem Werk ebenso gerecht wie die Sensibilissima am Klavier, Sofja Gülbadamova. <...> die hochdifferenzierte Tongebung beider Künstler, die fabelhafte Abschattierung im Lyrischen wie der rhytmische Schmiss, die überlegene Virtuosität, die etwa dem Moderato die unverkrampfte Pfiffigkeit bescherte, [war] nur zu bewundern. Und wenn man sich vielleicht Sorgen machte um die klangliche Balance zwischen Cello und Klavier bei Sergei Rachmaninovs Sonate in g-moll op.19, dann waren die hier völlig unbegründet. Natürlich ist der Klaviersatz so dicht wie anspruchsvoll, wie konnte das bei dem großen Klavierkomponisten anders sein? Aber die Pianistin durchlichtete den Part, ohne ihn zu verkleinern, griff mit erstaunlicher Pranke zu und hatte gleichzeitig das feine Gespür für die Nuancierung durch pedalreduziertes Spiel und überzeugende Phrasierung.“
Der Patriot / Lippstädter Zeitung, 14.März 2006
Klavierakkorde, hingeduftet
„...schon die ersten Klavierakkorde der Violinsonate von Franck, sanft von Sofja Gülbadamova hingeduftet, versprachen Außergewöhnliches. Der Geiger Denis Goldfeld und seine Klavierpartnerin ließen eine Interpretation entstehen, die vom fabelhaften Zusammenspiel und schier makelloser Intonation lebte, die vor allem aber durch die Beherrschung der instrumentalen Farben und der Gefühlsskala von kraftvoll bis zärtlich überzeugte.“
Helmut Fackler, Saarbrücker Zeitung, 30.April /1.Mai 2001
Bewährte Zusammenarbeit
„...Bekannte Solisten sind auch schon die Pianistin Sofja Gülbadamova, der Cellist Claudius Popp und der Geiger Jermolaj Albiker <...> Interessant zu sehen, wie die 23-jährige Pianistin <...> ihre beiden Alterskollegen mit sparsamsten Gesten und Augenkontakt „dirigierte“ – auch auf die Entwicklung dieser drei jungen Musiker darf man gespannt sein.“
Rheingau Echo, 7.August 2003
Klassik-Marathon mit ...
... Nachwuchsmusikern im Rheingau
„...Im Klaviertrio Nr.2 C-Dur op.87 von Johannes Brahms stellte sich die <...> Pianistin <...> als umsichtige Kammermusikpartnerin vor. In bester Abstimmung mit dem klangmächtigen Streicherton des Violinisten Jermolaj Albiker und des Cellisten Claudius Popp resultierte eine sehr reife Interpretation.“
Guido Holze, Frankfurter Allgemeine Rhein-Main-Zeitung, 8.August 2003
Klaviertrios zu Ehren Dvoráks
„... Thomas Timm (Violine), Andreas Timm (Violoncello) und Sofja Gülbadamova (Klavier) bescherten einem <...> sachverständigem Publikum einen Abend mit bemerkenswerten künstlerischen Erlebnissen. <...> Sensibel abgestimmte dynamische Maßarbeit, feinkörniges Streicher-Timbre mit tadelloser Intonation, sicheres und kraftvolles Zupacken am Klavier: eine Interpretation vom Feinsten, die unter die Haut ging. <...> Dann das 1.Trio in B-Dur, in dem Dvorák quellfrisch aus dem Vollen musiziert. Köstlich schon zu Beginn das Miteinander von Violine und Klavier. Romantische Empfindung pur. Thomas Timm ließ seine Violine in fast schubertscher Innigkeit aufblühen, Andreas Timm hatte mit seinem Cello im graziös-heiteren Allegretto die stärksten Momente. Verbindenes Element im Zusammenspiel aber war das ungemein sichere, gefühlvolle und zugleich präzise Spiel der erst 23-jährigen Pianistin Gülbadamova. Viel Beifall für die hervorragenden Leistungen. “
Saarbrücker Zeitung, 9./10.Juni 2004
Schönes für zwei Geburtstagskinder
Mozart und Schostakowitsch: Schönes für zwei Geburtstagskinder
„...Überhaupt zeigten sich die Solisten von ihrer besten Seite. Stark Gülbadamova am Klavier mit sauberer Technik und flexiblem Anschlag, Goldfeld und Khramouchin als traumhaft sichere Streicher mit sensiblem Timbre. <...> Fazit: Ein schönes Konzert mit drei Interpreten von internationaler Klasse.“
Saarbrücker Zeitung, 21.November 2006

