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Konzerte mit Orchester

Saftige Kontrastwirkung

„So viel Beifall ist selten in Philharmonischen Konzerten. Diesmal galt er vor allem der Pianistin Sofja Gülbadamova.
Neue Generation – neue Zugaben. <...> Beim 6. Philharmonischen Konzert im Remscheider Stadttheater führte die Pianistin Sofja Gülbadamova „einfache“ Tänze (Albéniz, Granados) ein, hinreißende Kleinodien in Perfektion.
Zwei Zugaben also. Die Moskowiterin hat sich auch damit im Bergischen als Ausnahme-Solistin einen Namen gemacht. Wie mit dem Solo-Part der Rhapsodie op.43 von Sergei Rachmaninov über die a-moll-Caprice Niccolo Paganinis.
Das heißt mit ihrem in donnernden Oktav-Passagen wie introvertierten Dies-irae-Schritten gleich bleibend ausgeglichenem, konditionsstarkem Anschlag. Und insbesondere mit der musikalischen Ausgestaltung sowie der klugen Phrasierung bis ins Detail, die beispielsweise versteckte Arpeggien hörbar macht.
Der ebenso konzentrierten wie unverkrampft wirkenden Sofja Gülbadamova kommt das Verdienst zu, offenzulegen, wie viel Filigranes in diesem oft als Reißer abgespulten Stück steckt.“
/Remscheid, Bergische Symphoniker, Leitung – Frank Cramer/
Thomas Wintgen, Remscheider Generalanzeiger, 9.März 2001

Impressionistische Glanzlichter

„... In Sergei Rachmaninovs „Rhapsodie über ein Thema von Niccolò Paganini“ fand die zugrunde gelegte Caprice a-moll des virtuosen Teufelsgeigers ein kongeniales Pendant an den Tasten: Die russische Pianistin Sofja Gülbadamova verband Spielfreude und Technik in vollendeter Weise. Die an Ravels Bolero erinnernde Streicher-Introduktion wurde von der Solistin im Stil einer Passacaglia federnd variiert, um alsbald im zweiten Thema mit sakralem Ernst das „Dies Irae“ anzustimmen. Kontrast- und ideenreich interpretierte Sofja Gülbadamova die 24 Variationen – mit brachialem Anschlag, glissandierendem Witz, dynamischem Spannungsreichtum oder zärtlichen Cantilenen bis hin zum letzten Anschlag. Für die spontanen Bravorufe und den lang anhaltenden Beifall bedankte sich die sympathische Interpretin mit einer Zugabe.“
/Solingen, Bergische Symphoniker, Leitung – Frank Cramer/
Stefanie Mergehenn, Solinger Morgenpost, 8.März 2001

Suggestive Bilder und russische Seele

„... Und wer hätte gedacht, dass Sofja Gülbadamova <...> über so viel Edelstahl in ihren Fingern gebietet. Ihre Kraft aber auch zu zügeln weiß und, sich anmutig im Takte wiegend, traumverlorene Gedanken ausspinnt. Mit solcher Sorgfalt des Anschlags, dass der Flügel kein Tönchen verschluckt.“
/Remscheid, Bergische Symphoniker, Leitung – Frank Cramer/
Ulrich Mutz, Bergische Morgenpost, 9.März 2001

Irrfahrt zum Konzerterlebnis

„...Aber allein die Wiedergabe von Chopins 2. Klavierkonzert durch die Nachwuchspianistin Sofja Gülbadamova entschädigt für die Irrfahrt. Die schwärmerisch-verliebte, polnisch-kühne Interpretation ist bestrickend. Die Solistin besitzt den singenden Ton, die Spontaneität und den stolzen Schwung für Chopin. Sie bietet ein fast „männliches“ Spiel, kein kränkliches Salongesäusel. Stehende Ovationen im ausverkauften Saalrund, auch für den strahlenden und mitreißenden Orchesterklang.“
/Zopott (Polen), Polnische Kammerphilharmonie, Leitung – Wojciech Rajski/
Bea Bernstein, Uckermark Kurier/Prenzlauer Zeitung, 31.Juli 2003

Spannendes Spiel

„...Mit einem Anschlag voller perlender Poesie und von Fesseln befreitem Metrum ließ sie die virtuosen Klavierkoloraturen dahinrauschen. Ihr Griff in die Tasten war von gelöster Eleganz, die unmittelbar wechseln konnte von elegisch singender Melodik in die Präzision tänzerischer Rhythmik. Es war nicht der Flügel, <...> vielmehr floss der Klang aus ihren Händen in das Instrument und entstieg ihm dann wie eine Wolke voll schwebender Leichtigkeit.“
/Rostock, „Festspiele Mecklenburg-Vorpommern“, Polnische Kammerphilharmonie, Leitung – Wojciech Rajski/
Michael Baumgartl, Ostsee-Zeitung Rostock, 2.August 2003

Im Zauber der Schönheit

„...Die Pianistin Sofja Gülbadamova <...> spielte das Chopin – Konzert [Nr.2 f-moll op.21] empfindungsvoll, aber ohne schwüle Jungmädchen-Poesie, mit weher Zartheit und dennoch plastischer Klarheit, die virtuosen Fiorituren nicht bloß zum effektvollen Feuerwerk nutzend.“
/Rostock, „Festspiele Mecklenburg-Vorpommern“, Polnische Kammerphilharmonie, Leitung – Wojciech Rajski/
Heinz-Jürgen Staszak, Norddeutsche Neueste Nachrichten, 2. August 2003

Klassik-Marathon

... mit Nachwuchsmusikern im Rheingau
„...Zur Akkuratesse der kleinen Streicherbesetzung gestaltete Sofja Gülbadamova den dominierenden Solopart in Chopins Klavierkonzert f-moll op.21 technisch perfekt, traumwandlerisch sicher und sehr differenziert ohne allzu starkes Rubato.“
/Schloß Johannisberg/Rheingau Musikfestival, Polnische Kammerphilharmonie, Leitung – Wojciech Rajski/
Guido Holze, Frankfurter Allgemeine Rhein-Main-Zeitung, 8.August 2003

Publikum feierte junge Pianistin

„...Mit Liebe und nahezu perfektionistischer Hingabe gestaltete die Solistin das nachdenklich und zugleich heroisch wirkende Thema des ersten Satzes. <...> Ausdrucksstart und sehr virtuos entwickelte Sofja Gülbadamova die großartige dramatische Spannung des Satzes und löste sie wieder.<...> Der Finalsatz ist rondoartig und sonatenförmig zugleich angelegt. Hier entwickelte Sofja Gülbadamova nochmals all ihre musikalische Ausdruckskraft. Zu Beginn kapriziös und eher launisch, bald darauf humorvoll bis hin zum starken lyrischen Kontrast. <...> Von „zart“ bis „gewaltig volkstümlich“ beherrschte sie den gesamten emotionalen Gehalt dieses großartigen Klavierkonzertes. Unter der feinfühligen Stabführung des Gastdirigenten Jan Michael Horstmann <...> zeigte sich das Schönebecker Orchester ebenso wandelbar und der Solistin ein ebenbürtiger Begleiter. Das Publikum feierte die junge Musikerin so lange, bis sie sich zu einer Zugabe hinreißen ließ.“
/Schönebeck, Mitteldeutsche Philharmonie Schönebeck, Leitung – Jan Michael Horstmann/
Renate Bojanowski, Volksstimme Magdeburg, 5.Mai 2003

Beifallsstürme für 17jährige Pianistin

„Einen solchen Beifall im Magdeburger Theater konnte in dieser Saison noch keiner der Solisten im Sinfoniekonzert entgegennehmen. Die erst 17jährige Pianistin Sofja Gülbadamova wurde mit großem Applaus, Bravos und Trampeln für ihre Interpretation des 1.Klavierkonzertes e-moll op.11 von Frédéric Chopin gefeiert.
Sie hatte das Werk mit so wunderbarer Einfühlung gespielt, daß mit jedem Ton, mit jedem virtuosen Lauf, im brillanten Feuerwerk des ersten Satzes wie in den poetisch-innigen Figuren des zweiten und den spritzigen Tänzen des dritten Satzes die Herzen der Zuschauer bewegt wurden.
Die Pianistin versteht es in unvergleichlicher Weise, klangliche Brillanz mit sehr kluger, sehr musikantischer Phrasierung zu verbinden, so daß auch noch das kleinste musikalische Detail, ein eingestreutes aufschreckendes Motiv etwa im lyrischen Schweigen des Larghetto oder die rhytmischen Wechsel im Krakowiak des Schlußsatzes wunderbat plastisch zutage treten.“
/Magdeburg, Magdeburgische Philharmonie, Leitung – Christian Ehwald/
Liane Bornholdt, Volksstimme Magdeburg, 12. März 1999

Bezaubernde Klangpoesie

... im Solospiel der Pianistin Sofja Gülbadamova
„... unbestreitbar der Höhepunkt des Konzerts: Frédéric Chopins Klavierkonzert e-moll in der Interpretation der <...> 18-jährigen russischen Pianistin Sofja Gülbadamova. <...> Ihr Wernigerode – Debüt wurde zu einem beglückenden Erlebnis für die Konzertbesucher. Das besonders Beeindruckende ihres Spiels war die ideale Entsprechung von technischer Vollkommenheit, hinreißender Virtuosität und dem im höchsten Grade reifen musikalischen Ausdruck. Die Intensität ihrer Interpretation, ihr hoch entwickelter Sinn für klangliche und dynamische Nuancierung, ihr meisterhafter Umgang mit freier Tempogestaltung, ihre Energie und ihr Temperament im Vortrag waren bewundernswürdig.“
/Wernigerode, Philharmonisches Kammerorchester Wernigerode, Leitung – Christian Fitzner/
Wernigerode, 20. März 1999

Nordische Kontraste

„... Griegs Klavierkonzert – alle Beteiligten ritten dieses Schlachtroß der Pianoliteratur souverän über jedes Hindernis. Das ist Brogli-Sachers ungekünsteltem Dirigat zu danken und der jungen Moskauerin Sofja Gülbadamova: Der Sturm und Drang der bereits international erfahrenen Tocco-Schülerin <...> übertrug sich auf die [Lübecker] Philharmoniker. Ihre erfrischende Natürlichkeit gab den Ecksätzen klare Konturen, um im Adagio leuchtend über dem Tutti zu schweben.“
/Lübeck, Lübecker Philharmoniker, Leitung – Roman Brogli-Sacher/
Günter Zschacke, Kieler Nachrichten, 25.Juni 2002

Genaues Maß an Leichtigkeit und Härte

„Schöner kann man sich dieses C-Dur-Klavierkonzert von Mozart, KV 415 kaum vorstellen. Nach den spritzigen und schön leichten Einleitungstakten des Allergro beginnt die 17jährige Pianistin Sofja Gülbadamova mit lieblichem weichem Ton und spielt mit brillianter Technik jede Phrase wie von einem jeweils ganz besonderem Licht beleuchtet. Vom zarten und verspielten Ton reicht die Ausdrucksskala über temperamentvolle Passagen bis hin zu der Härte, die das Mozartsche Werk auch benötigt.“
/Magdeburg, Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck, Leitung – Stefanos Tsialis/
Liane Bornholdt, Volksstimme Magdeburg, 19.Oktober 1998