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zur Ausstellung und Ausstellungseröffnung
„Mindestens haltbar bis …“ - Kabarett in Magdeburg von den Anfängen bis zur Gegenwart
Unter dem Titel „Mindestens haltbar bis …“ haben in den letzten Wochen und Monaten Studenten des Institutes für Germanistik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg unter der Leitung ihrer Dozentin Dr. Dagmar Ende und von Henry Pucklitzsch eine Ausstellung erarbeitet, die einen Einblick in die rege Kabarett-Szene in Magdeburg während der zurückliegenden Jahrzehnte gibt. Der Grundstock dieser Ausstellung ist die Präsentation von Bildern, Texten, Film- und Tondokumenten des Kabarett-Archivs von Henry Pucklitzsch und Günter Kulbe. Aber auch viele weitere Akteure und Chronisten der Magdeburger Kabarettszene haben das Projekt unterstützt.
Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, dem 12. Dezember, um 19.00 Uhr im Literaturhaus, Thiemstraße 7,
stellen die Studenten das Ausstellungsprojekt vor, und selbstverständlich werden auch Beispiele der Kabarettkunst präsentiert, vom Kabarett Prolästerrat für Studienungelegenheiten e.V. und anderen Akteuren – lassen Sie sich überraschen!
Die Ausstellung ist montags – freitags
von 10.00 – 12.00 und 14.00 – 16.00 Uhr
(aber nicht vom 22. 12. 08 bis 06. 01. 09) zu besichtigen.
Auskünfte und Voranmeldungen über Literaturhaus Magdeburg, Rufnummer: (0391) 4044995.
Kabarettistischer Endspurt im „Waschfass“
Bevor die „Kugelblitze“ im neuen Jahr an neuer Spielstätte in neuer Besetzung mit neuem Programm neu durchstarten, haben die Magdeburger Kabarettfans nur noch vier Mal die Gelegenheit, Lars Johansen und Ernst-Ulrich Kreschel als Duo zu erleben. Zwei Männer sagen endlich einmal wie es wirklich ist: Uns doch egal! Sie haben keine Lust mehr dazu, die ganze Zeit Interesse zu heucheln. Uns doch egal. Wir kriegen viel mehr Informationen, als wir überhaupt verarbeiten können. Das Meiste ist unwichtig. Uns doch egal.
Denn es gibt ein oder zwei Dinge, die trotzdem wichtig sind. Hinterher will es zwar keiner gewesen sein, aber warum steigen ausgerechnet Diäten und Managergehälter pausenlos an? Aus reiner Menschenfreundlichkeit? Nein, ihr seid denen egal. Warum fehlt es an flächendeckender medizinischer Versorgung in Deutschland? Ihr seid egal. Warum wird ein städtisches Altenheim wegen unhaltbarer hygienischer Zustände geschlossen? Egal.
Das interessiert keinen wirklich. Es läuft doch gut, wie es läuft. Und wenn man zwischendurch Heidi Klum oder einen Eisbären oder beide streicheln kann, beruhigen sich auch alle ganz schnell wieder.
Aber die Kugelblitze wollen sich nicht beruhigen. Die wollen sich mal so richtig aufregen. Und das nur noch am 17., 18., 26. und 27. Dezember, jeweils ab 20 Uhr im „Waschfass“. Karten gibt es unter der Telefonnummer 0391/ 563 97 31 oder auf www.kugelblitze.net.
Premiere des Kabarett „Die Kugelblitze“ auf der Zwickmühlen-Bühne
„Dumm gelaufen“ ist so manches in Deutschland im nun bereits vergangenen Jahr. Und in 2009 scheint das Programm fast noch an Brisanz zu gewinnen. Die Zwickmühlenkabarettisten Hans-Günther Pölitz, Marion Bach und Klaus Schaefer starten mit „Dumm gelaufen“ ab 8. Januar ins neue Jahr. Denn was vorher dumm läuft, kann hinterher immer noch gut laufen. Wenigstens auf der Kabarettbühne in der Leiterstr. 2a
Am 10. Januar ist Hans-Günther Pölitz noch einmal als „Freund Harald“ des Kolumnisten Frank-René Braune zu erleben. Denn Harald lebt! Inzwischen hat er so viele VerehrerInnen, dass der Harald-Schöpfer F.-René Braune seinen fiktiven Freund in persona von Hans-Günther Pölitz noch einmal aufleben lässt. „Die verbalen Verballhornungen, die monströsen Verdrehungen und konfusen Verdichtungen bestimmen diese Kolumnen. Davon leben die Texte. So lebt Harald. ….. Unsicherheit, Selbstüberschätzung, das Gefühl, im Alltag nicht zurecht zu kommen – all das verkörpert diese Figur. …. An diesem Abend steckt er vor allem in Hans-Günther Pölitz. Der Kabarettist schafft es, sich so sehr zurückzunehmen, dass nur Harald übrig bleibt. …. Es sind die Spielszenen, in denen der Leseabend zum Genuss wird.“ (Magdeburger Volksstimme)
Der Januar bringt auch sogleich eine Premiere für Sie, in zweierlei Hinsicht. Ab 2009 spielt das Kabarett „Die Kugelblitze“ mit Lars Johansen, Ernst-Ulrich Kreschel und jetzt neu mit Sabine Münz auf der Bühne der „Magdeburger Zwickmühle“. Ihr erstes Programm am fast historischen Ort in der Leiterstrasse 2a widmet sich einer Auswahl der „Seichtgebiete“ unserer Zeit. Premiere ist am 14. Januar, am Vorabend (13. Januar) bereits die öffentliche Voraufführung.
Den Programmstart nachlesen können Sie unter www.zwickmuehle.de und Kartennachfragen werden gern auch telefonisch unter 0391-541 44 26 beantwortet.
Herzlich Willkommen "... nach Hengstmanns" -
dem Magdeburger Kabarett der Familie Hengstmann
2. Dezember - PREMIERE von "Manni Poliert"
SIEHE UNTEN
Seichtgebiete - Eine kabarettistische Oberflächenanalyse
Von und mit:
Lars Johansen, Ernst-Ulrich Kreschel und Sabine Münz
Premiere: Januar 2009 in der ZWICKMÜHLE.
SIEHE UNTEN
Vorverkaufsstart für Sommer-Highlights in der Magdeburger Zwickmühle
Volker Pispers und Thomas Freitag kommen!
SIEHE UNTEN
Herzlich Willkommen "... nach Hengstmanns" -
dem Magdeburger Kabarett der Familie Hengstmann
4. November - Eröffnung und PREMIERE von "Vater Unser"
SIEHE UNTEN
Herzlich Willkommen "... nach Hengstmanns" -
dem Magdeburger Kabarett der Familie Hengstmann
http://www.hengstmanns.de/
2. Dezember
PREMIERE von
"Manni Poliert"
Manni poliert
Buch: Frank, Sebastian und Tobias Hengstmann
Regie: Hengstmanns
Premiere: 2.12.2008 im "...nach Hengstmanns"
letzte Vorstellung: läuft noch
Der trotz Einführung des Dosenpfandes immer noch an der Imbissbude stehende „Lazeialo“ (Langzeitarbeitsloser) Machteburjer Manni poliert sein „Ümmitsch“ auf. Wenn aber Manni poliert, wird Manni manipuliert. Von den Medien, von der Politik und der von Manni polierten Gesellschaft. Also: Wenn Manni poliert, wird es glänzend!
Kabarettist Frank Hengstmann, holte den machteburjernden „Manni Fest“ aus Anlass seines 40-jährigen Bühnenjubiläums 2001 auf die Welt. Er hauchte ihm burschikoses Leben ein und ließ ihn seitdem bei allen seinen Auftritten in unverwechselbarer skuriler und schrulliger Art, die Sicht auf die Dinge des alltäglichen Wahnsinns satirisch mitteilen und kommentieren. Auch in seinem neuen Soloprogramm wird Manni, der inzwischen zum Publikumsliebling „awongzierte“, ein unverzichtbarer Bestandteil.
Doch der gestandene Kabarettist Frank Hengstmann, der mittlerweile 47 Jahre auf den Kabarettbühnen des Landes insbesondere in seiner Geburtsstadt Magdeburg zu Hause ist, wird im aktuellen Programm auch die anderen Seiten seines Könnens zeigen. Mit scharfem politisch-satirischen Blick durchdringt er Situationen und Verhaltensweisen einzelner, die im Dunstkreis ihres Umfeldes das Leben anderer „manipolieren“, genauso wie die alles bestimmende Politik der Parteien, die glanzvoll mit ihren Entscheidungen erscheinen will. Aber bei genauem Durchblick vielleicht doch nur etwas fade und glanzlos ist.
Einer der Stärken von Frank Hengstmann ist seine Musikalität, die er mit verschiedenen Instrumenten vom Klavier über Akkordeon, Gitarre, Kontrabass, Ukulele und natürlich seiner Stimme, für seine Fangemeinde auch in diesem aktuellen Soloprogramm „Manni poliert“ zum Klingen bringen wird.
Seichtgebiete - Eine kabarettistische Oberflächenanalyse
Von und mit:
Lars Johansen, Ernst-Ulrich Kreschel und Sabine Münz
Die Anlagenwerte schmelzen schneller als die Polkappen, Investmentbanker betteln in den Straßen und in Bayern ist 20 Jahre zu spät die letzte sozialistische Bastion Europas gefallen. Alles ist in Bewegung. Die SPD hat weniger Mitglieder als die Kleingartensparte „Wilhelm Weitling“, die CDU koaliert auch mit den Grünen und Peter Sodann will Präsident werden. Wenn sich jetzt die Merkel von Veronika Ferres doubeln lässt, Steinmeier von George Clooney und Guido Westerwelle von Paris Hilton, dann fehlt nur noch Bernd Eichinger mit dem Film zur Großen Koalition. Den will zwar keiner wirklich sehen, aber das hat ihn noch nie von etwas abhalten können. Bei der Bundestagswahl zahlen wir ohne mit der Wimper zu zucken den Aufschlag für Überlänge, Logenplätze und Bankbürgschaften. Und spätestens wenn sie dann wieder mit Reformen kommen, sehnen wir uns alle ein wenig nach einer guten, einfachen Reformation zurück. In diesem Sinne: Alles in Butter, Herr Luther.
Premiere: Januar 2009 in der ZWICKMÜHLE.
Vorverkaufsstart für Sommer-Highlights in der Magdeburger Zwickmühle
Volker Pispers und Thomas Freitag kommen!
Volker Pispers und Thomas Freitag kommen Sommer 2009 in die Magdeburger Zwickmühle.
Pispers und Freitag füllen weit größere Säle, aber der Magdeburger Zwickmühle ist es gelungen, beide großen Kabarettisten auf die kleine Zwickmühlen-Bühne zu bekommen.
Thomas Freitag ist von der besonders intimen Atmosphäre in der Magdeburger Zwickmühle begeistert, die er zum Gastspiel im Jahr 2005 bereits kennen lernte. Gern sagte er für den 28. Juni 2009 mit seinem „Sommerspecial“-Programm der Magdeburger Zwickmühle zu.
Und Volker Pispers auf einer Kleinkunstbühne zu erleben, ist eine absolute Ausnahme.
Umso mehr freut sich die Magdeburger Zwickmühle, ihn am 27. August 2009 auf ihrer Bühne mit seinem fortwährend aktuell mutierenden Programm „…bis neulich“ präsentieren zu können.
Für beide Sommergastspiel-Highlights startet am Montag, 3. November 2008, ab 10 Uhr der Kartenvorverkauf in der Magdeburger Zwickmühle, Leiterstr. 2a und unter der Telefonnummer 0391 – 541 44 26 sowie auch im Internet www.zwickmuehle.de
Herzlich Willkommen "... nach Hengstmanns" -
dem Magdeburger Kabarett der Familie Hengstmann
http://www.hengstmanns.de/
4. November
Eröffnung und PREMIERE von
"Vater Unser"
Vater Unser!
Buch: Frank, Sebastian und Tobias Hengstmann
Regie: Bernd Kurt Goetz
Premiere: 4.11.2008 im "...nach Hengstmanns"
letzte Vorstellung: läuft noch
„Vater unser – der Du dankenswerter Weise bei uns bist“, sagten sich Sebastian und Tobias Hengstmann, als die beiden jungen Kabarettisten über ein neues, nunmehr schon das siebte Programm nachdachten und meinten damit ihren wirklichen Vater, das Kabaretturgestein, Frank Hengstmann.
Klar, meinten die Brüder: Der Alte hat uns das Laufen beigebracht und zwar im richtigen Leben, aber eben auch in der fiktiven Welt des Kabaretts.
Klar, sagten die Brüder: Unser Vater hat es von seinem Vater und wir übernehmen den Stab des Kabarettkoloss von unserem Alten.
Klar, rufen die Brüder: Das ist keines Wegs despektierlich, also abfällig, gemeint.
Sie sagen zu ihm nun mal in respekt- und liebevoller Weise „Der Alte“.
Klar, manifestieren die Brüder: Der Alte ist weise. Aber wohlweislich in einem Alter, in dem subtile Kontrollmaßnahmen immer mehr von Nöten sind.
Klar, äußern die Brüder: Wir werden den Alten schützen, denn Schutz ist die effektivste Art und Weise, den Alten unter Kontrolle zu halten.
Klar, denken die Brüder: Wo geht das besser, als in einer eigenen Spielstätte, quasi in einem eigenen Haus. Das kriegt der Alte ein „Zimmer“ und dort kann er machen, was er schon seit 47 Jahren gern und gut tut: Spielen! Und zwar Kabarett! Und zwar mit uns.
Also ist alles klar: (Kabarett)Söhne, Sebastian und Tobias, und (Kabarett)Vater Frank verbindet schon immer ein starkes Familienband und jetzt bilden sie auch auf der (Kabarett)Bühne ein(e) Familienband(e). Auch musikalisch und mit allen Konsequenzen. Denn die Devise lautet: Gemeinsam ist man unschlagbar. Allerdings verschwimmt das, was sich im kleinen Kreis einer Familienbande ganz klar zeigt, mehr und mehr im großen Kreis des menschlichen Miteinanders, der Parteienverbundenheit, einer großen Koalition, der sozialen Marktwirtschaft oder im internationalen politischen Verbund.
Das ist der Ansatzpunkt für das aktuelle politisch-satirische Kabarettprogramm von und mit Frank, Sebastian und Tobias Hengstmann. „Vater unser“, dass mit vielen musikalischen Zutaten abgeschmeckt ist.
Na klar.
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