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Kunstmuseum
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Heinz Breloh (1940-2001) Skulptur als Körperspur 30. November 2008 – 22. Februar 2009
Die Bewegung in der weichen Materie schafft Schatten, Abdrücke, Formen, Wesen der Lust. Im Traum. Das Leben, das Tun ist der schmerzhafte Prozess ohne Leichtigkeit. Man klammert sich an die Materie, um im Einswerden mit ihr nicht endlos zu stürzen. Heinz Breloh
Mit "Skulptur als Körperspur" ist nach 1995 im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen die zweite umfangreiche Ausstellung von Arbeiten Heinz Brelohs zu sehen. Die Retrospektive bietet einen Überblick zum Werk des 2001 gestorbenen Künstlers. Nach seinem Studium in Wien bei Fritz Wotruba kehrte Heinz Breloh erst in den 1980-er Jahren zur Bildhauerei zurück. Gleichzeitig entwickelte er in dieser Zeit das Besondere seines bildhauerischen Ansatzes. Er bezog seine Bewegungsabläufe in die Plastiken ein, sodass ihre Entstehung als ein choreografisches Rollenspiel verstanden werden kann. Damit hat er der Bildhauerei weitreichende neue Impulse verliehen. Über die Tragweite dieser grundlegenden künstlerischen Ideen ist bisher wenig bekannt. Ebenso verdient das Werk Heinz Brelohs insgesamt eine sehr viel größere Beachtung. Die Auswahl der gezeigten Werke schließt alle bildhauerischen Schaffensperioden ein, beinhaltet aber auch Zeichnungen. Eine der wichtigsten Plastiken Heinz Brelohs gehört inzwischen zum Skulpturenpark des Kunstmuseums, die "Lebensgröße Magdeburg". Zur Ausstellung ist ein Katalog zum Preis von 19,80 erschienen.
Die Ausstellung wird durch die KUNSTSTIFTUNG NRW und das Kultusministerium Sachsen-Anhalt gefördert.
Wir laden Sie herzlich zum Pressegespräch am 27.11., 11 Uhr, in das Kunstmuseum ein.
Heinz Breloh: 1940 in Hilden geboren; 1961-1963 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg; 1964-1968 Studium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, bei Fritz Wotruba; 1969-1977 Tätigkeit als Kunsterzieher an weiterführenden Schulen in Hamburg und Köln; 1971 Gründung der Zeitschrift „nummer“ und des Ausstellungsforums „depot“ in Köln; 1980-1981 Stipendium der Stadt Köln und Aufenthalt in New York; 1982 Stipendium des Landes Nordrhein-Westfalen und Aufenthalt in Paris; 1982-1983 Gastprofessur an der Kunstakademie Düsseldorf; 1996-1998 Gastdozent an der Kunstakademie Münster; 2001 gestorben in Köln
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Sonderausstellungen:
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- Standort Alltag Arbeiten von Sean Snyder, Karin Kneffel, Amy Granat, Ingo Günther u.a. (bis 25.01.2009)
- Heinz Breloh: Skulptur als Körperspur (30.11.2008-22.02.2009, Eröffnung: 30.11., 15:00 Uhr)
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