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Forum Gestaltung
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November. „Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben.“ Gegen den Herbstblues hilft nur die Kunst: Mit Konzerten und einer neuen Ausstellung im Forum Gestaltung. Seien Sie herzlich eingeladen.
Zunächst zu „FADO instrumental“ am 12. November 2008 um 19.30 Uhr. Fado, eine Musik, die den Spaziergang durch die Seelenlandschaft im Herbst kultiviert, ihn ganz erträglich macht: verträumt bis melancholisch. Der Niederländer Jan Dijker und der Deutsche Oliver Jaeger ließen sich inspirieren von Carlos Paredes (1925 – 2004), dem unbestrittenen Meister der „Guitar Portuguesa“, und suchen wie er den musikalischen Dialog. Beide Musiker sind zum dritten Mal in Magdeburg und zum dritten Mal im Forum. Beide sind gute Freunde geworden.
Neu vorgestellt dagegen wird im Forum die junge St. Petersburger Malerin und Designerin Tatiana Shitikova. Sie hat in den neunziger Jahren in St. Petersburg Kunst studiert und lebt seit einiger Zeit in Wahlitz bei Magdeburg. ZUALLERERST. Malerei, so der beziehungsreiche Titel ihrer ersten Ausstellung im Forum, die am 14. November um 19.00 Uhr eröffnet wird.
Das nächste Konzert ist dann bereits in Hörweite: Am 22. November 2008, 20.00 Uhr, verbreitet das Stefan Grasse Trio Magia del Sur - Zauber des Südens. Muss man mehr sagen?: Tango, Bossa, Son cubano, Valse musette und Flamenco. Gute, besser: beste Unterhaltung wünscht Ihnen Ihr
Norbert Pohlmann Geschäftsführer
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... gern unterstützen wir die Organisatoren der Exposition und informieren Sie über deren Vorhaben in Dessau-Roßlau:
Die Ausstellung „1933-45 VERFOLGT VERFEMT ENTARTET“ zeigt originale Werke der Bildenden Kunst aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus, Berlin, die der Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts zuzurechnen sind und von den Nationalsozialisten ab Juli 1937 in München als "Entartete Kunst" in einer Schmäh-Ausstellung gezeigt wurden. Damit wurden wesentliche Kunstwerke und Epoche bestimmende Stilrichtungen von der "offiziellen" deutschen Kunst ausgeschlossen. Viele Kunstwerke wurden vernichtet, im Ausland "verhökert" oder in Depots verbracht, ihre Autoren totgeschwiegen, ins Exil gedrängt, mit Repressalien belegt oder umgebracht.
Die ausgestellten Werke sind kunstgeschichtlich und ästhetisch von großer Bedeutung und würden auch hervorragenden europäischen Kunstmuseen zur Ehre gereichen. Die Sammlung macht zugleich auf einen Sonderaspekt der totalitären Naziherrschaft aufmerksam, dessen Bezug zum "SS-Staat" sich eindringlich erschließt.
Damit setzt die Ausstellung einem immer wieder sichtbaren Rechtsradikalismus in unserer heutigen Gesellschaft demokratieförderliche Erkenntnis und Aufklärung entgegen. Eindringlich wird die (un-)kulturelle Ebene des Nazi-Staates dargestellt, der im Holocaust, im KZ-System und im völkermordenden Krieg endete. Somit liegt nahe, den Besuch der Ausstellung insbesondere auch Jugendgruppen und höheren Schulklassen anzubieten.
Kontakt: Bernhard Becker, DGB Sachsen-Anhalt, Presse Tel.: 0391 / 625 03 – 23
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