Der Dom zu Magdeburg St. Mauritius und Katharinen |
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Das Jahresprogramm der
Magdeburger Dommusik ist in den vergangenen Tagen erschienen und liegt für Interessenten
kostenlos zum Mitnehmen bereit in vielen Buchhandlungen der Stadt, am Dom, in
der Stadtbücherei und in führenden Hotels. Neben zwei großen Oratarien, Händels "Messiah" (in englischer Sprache) am 16. April und dem Brahmsschen "Deutschen Requiem" (gemeinsam mit der Kantorei Halberstadt) presentiert die Dommusik in diesem Jahr eine Fülle von Chor- und Orgelmusik in 25 Veranstaltungen. In zwei grossen a cappella Konzerten singt der Magdeburger Domchor eine doppelchörige Messe von Hassler, Motetten von Johann Sebastian Bachund Werke von bekannten Namen wie Schütz, Mendelssohn und Distler, ergänzt dabei dieses Programm mit Werken des fast vergessenen Romantikers und Mendelssohn-Nachfolgers in Berlin Albert Becker, mit Hugo Wolfs spätromantischen "Sechs geistlichen Liedern" und drei Motetten des zeitgenössischen Esten Vytautas Miskinis, und mit der deutschen Erstaufführung des Zyklus "Hiob" von Niel van der Watt aus Südafrika. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen am Dom wir betont durch zwei von den Kinderkantoreien und dem Jugendchor bestrittenen Veranstaltungen. Ein Konzert am 30. April stellt diese Gruppen konzertant dar, in einem Programm, das Werke von Haydns "Missa Sancti Johannis de Deo" bis Joseph Horovitz' Jazzkantate "Käptn Noahs schwimmender Zoo" umfasst. Am 2. Juli (zum Sachsen-Anhalt Tag) wird auch szenisch agiert in Gerd-Peter Mündens Musical "Joseph und seine Brüder". Neben den sommerlichen Orgelfest "Orgelkunst" an den Freitagen von Juli und August setzt Domorganist Barry Jordan auch seine Reihe des gesamten Orgelschaffens fort; in einem Improvisationskonzert zum Thema "Die Liebe" musizieren Warnfried Altmann (Saxophon), Johanna Mohr (Sopran) und Barry Jordan; das Berliner "Wolf-Ferrari-Ensemble" spielt Haydns "Sieben letzte Worte des Erlösers am Kreuz" am Karfreitag, und das Jahr klingt mit dem beliebten "Krippenspiel" aus. Es wirs ein spannendes musikalisches Jahr im Magdeburger Dom. |
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Der Dom - Musik im Dom ...
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DER MAGDEBURGER DOMCHOR hat eine Geschichte, die mehr als 1000 Jahre zurückgreift. Schon Walter von der Vogelweide erwähnte das Singen des Domchores nach einem weihnachtlichen Aufenthalt in Magdeburg. In seiner jetzigen Form wurde der Chor nach dem Krieg von KMD Gerhard Bremsteller gegründet. Unter der Leitung von seinem Nachfolger Kirchenmusikdirektor Günther Hoff errang er den Ruf, einer der bedeutendsten Kirchenchöre der DDR zu sein. Seit August 1994 leitet Barry Jordan den Domchor, der zur Zeit etwa 80 Mitglieder aller Altersgruppen vereint; das Miteinander von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ist eine Besonderheit des Chores. Der Domchor gestaltet, entweder als Gesamtchor, als "Jugendchor des Domchores" oder als "Motettenchor", der aus den Erwachsenen des Chores besteht, den Gottesdienst der Domgemeinde fast jede Woche, außer in den Schulferien. Das anspruchsvolle gottesdienstliche Repertoire, das große Motetten von Brahms, Mendelssohn, Schütz, Pepping, Distler und anderen Komponisten aus allen Epochen der evangelischen Kirchenmusik beinhaltet, beschäftigt den Chor sehr; daneben singt er jährlich meist zwei größere oratorische Werke und zahlreiche a cappella Konzerte, innerhalb Magdeburgs aber auch im Umland der Landeshauptstadt und weiter entfernt. Zu den größeren Werken, die der Magdeburger Domchor seit 1994 aufgeführt hat, gehören u.a. "Elias" (Mendelssohn-Bartholdy), die "Missa in Angustiis" (Haydn), die Mozartsche "Krönungsmesse" und "Messe in c- Moll", Benjamin Brittens "St. Nicolas" und "Rejoice in the Lamb", das "Requiem" von Maurice Duruflé, Elgars "The Dream of Gerontius", Händels "Messias" und beide Bachsche Passionen. Im Jahre 2002 stehen das "Gloria" von Francis Poulen und Igor Strawinskis "Psalmensinfonie" auf dem Programm. Barry Jordan wurde 1957 in Port Elizabeth, Südafrika geboren. Er studierte zunächst in Kappstadt, wo er 1985 sein Studium in der Fachrichtung „Komposition“ abschloss. Später studierte er in Wien und Lübeck. Im Jahr 1994 wurde er nach Magdeburg berufen, wo er seit August des selben Jahres das Amt des Domkantors und Domorganisten ausübt. |
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Dieser unlängst erschienene Tonträger ist der Anfang einer geplanten Serie, die das Repertoire des Domchores durch das Kirchenjahr hindurch festhalten soll. Unter dem schlichten Titel "Passion - Ostern" wird Musik mehrerer Jahrhunderten zusammengestellt, von Samuel Scheidts "Surrexit Christus hodie" bis zu Werke der Moderne, wie Zoltan Kodalys "Jesus und die Krämer". Ein besonderer Magdeburger Akzent wird verliehen durch Sätze und Kompositionen von Gerhard Bremsteller, dem ersten Nachkriegskantor am Dom (der in diesem Jahr seinen hunderdsten Geburtstag gefeiert hätte), und von jetzigen Chordirektor Barry Jordan. Nicht fehlen dürfte natürlich der absolute "Schlager" der Passionszeit, Felix Mendelssohn-Bartholdys "Hör mein Bitten" mit Sopransolistin Christin Linße. Diese CD ist im Dom und in den Buchhandlungen, die Vorverkauf für den Veranstaltungen des Domchors betreiben (Holtermann, Wahle, Mauritius) erhältlich. |
Nikolaus Bruhns: Praeludium
in e-moll |
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